Die Kurzantwort
Viele kombinieren Training und Sauna. Nach intensivem Sport gibt man dem Körper erst Zeit, ruhig zu werden, trinkt ausreichend und wählt eher kürzere, mildere Saunagänge. Bei Erschöpfung, Verletzungen oder Kreislaufproblemen lässt man die Sauna aus. Leistungsversprechen gibt es nicht – die Sauna ist ein Ort für Ruhe.
Nach dem Laufen, dem Krafttraining oder dem Fußballabend in die warme Sauna – für viele gehört das zusammen. Damit der Saunagang nach dem Sport angenehm bleibt und den Körper nicht zusätzlich fordert, helfen ein paar einfache Grundsätze. Wer eine Gartensauna hat, kann sie ganz entspannt in seine Trainingsroutine einbauen.
Erst runterkommen
Direkt nach einer intensiven Einheit sind Puls und Körpertemperatur erhöht. Wer dann sofort in die heiße Kabine geht, belastet den Kreislauf zusätzlich. Besser ist eine Pause von etwa einer halben Stunde: abwärmen, duschen, etwas trinken, ruhig werden. Wenn sich der Atem normalisiert hat und man sich nicht mehr erhitzt fühlt, kann der Saunagang beginnen.
Trinken nicht vergessen
Beim Sport verliert der Körper Flüssigkeit, in der Sauna kommt weitere hinzu. Trinken Sie vor und nach dem Saunagang ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee. Alkohol passt weder zum Sport noch zur Sauna.
Kürzer und milder
Nach dem Training sind kürzere Gänge sinnvoll, etwa acht bis zwölf Minuten, und eher zwei als drei Durchgänge. Wer es milder mag, setzt sich auf die untere Bank oder wählt eine niedrigere Temperatur. Wie ein Gang abläuft, erklärt der Ratgeber Richtig saunieren.
Krafttraining, Ausdauer, Mannschaftssport
Ob nach dem Krafttraining, einem langen Lauf oder einem Spiel: Die Grundsätze sind ähnlich. Nach sehr langen oder sehr harten Einheiten fühlen sich manche ohnehin erschöpft – dann ist Ruhe die bessere Wahl. Hören Sie auf Ihren Körper und nicht auf Trainingspläne aus dem Internet.
Die Sauna ist ein Ort zum Entspannen. Aussagen, dass sie Muskeln schneller wachsen lässt, die Leistung steigert oder Muskelkater verhindert, treffen wir nicht. Viele genießen die Wärme nach dem Sport einfach als angenehmen Abschluss.
Abkühlen und Ruhen nicht auslassen
Gerade nach dem Sport ist die Versuchung groß, schnell zu duschen und weiterzumachen. Doch Abkühlen und Ruhen gehören zum Saunagang dazu. Nach jedem Gang geht man kurz an die frische Luft, kühlt sich mit Wasser ab – wer mag, lieber lauwarm als eiskalt – und legt sich anschließend hin. Die Ruhephase sollte mindestens so lang sein wie der Saunagang. In dieser Zeit trinkt man und lässt den Tag ausklingen.
Wer nach dem Training noch Termine hat, plant den Saunabesuch lieber für einen ruhigeren Moment. Die Sauna entfaltet ihren Reiz, wenn man danach nicht hetzen muss.
Essen nach Training und Sauna
Nach Sport und Sauna meldet sich oft der Hunger. Eine leichte Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit ist angenehmer als ein schweres Essen direkt nach dem letzten Gang. Wer abends sauniert, plant genug Zeit zwischen Saunaabend und Schlafengehen ein.
Wann man die Sauna auslässt
Bei Verletzungen, akuten Entzündungen, Fieber, Infekten oder Kreislaufbeschwerden bleibt man der Sauna fern. Wer Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat oder Medikamente nimmt, bespricht Sport und Sauna mit einer Ärztin oder einem Arzt. Mehr dazu in Sauna bei Erkältung.
Die Gartensauna als Teil der Routine
Wer zu Hause trainiert oder vom Laufen zurückkommt, hat mit einer Gartensauna den kürzesten Weg zur Wärme. Mit einer Saunasteuerung und Zeitvorwahl ist die Kabine warm, wenn man nach Hause kommt. Ein Vorraum zum Umziehen und Ruhen, ein großes Saunatuch und ein Bademantel machen den Abend komplett. Passende Modelle zeigt die Übersicht der Gartensaunen.
Wichtiger Hinweis
Dieser Ratgeber informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche oder sportmedizinische Beratung. Bei Vorerkrankungen oder Unsicherheit wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt. Mehr dazu in unserem Haftungsausschluss.
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Häufige Fragen
Wie lange nach dem Sport in die Sauna?
Viele warten etwa eine halbe Stunde, bis Puls und Atmung sich normalisiert haben, und trinken in der Zwischenzeit.
Ist Sauna nach dem Krafttraining sinnvoll?
Viele empfinden sie als angenehmen Abschluss. Wichtig sind eine Pause vorher, ausreichend Trinken und eher kürzere Gänge.
Hilft die Sauna gegen Muskelkater?
Das versprechen wir nicht. Manche empfinden die Wärme als wohltuend; bei Schmerzen oder Verletzungen sollte man ärztlichen Rat einholen.
Sauna vor oder nach dem Training?
Meist danach. Vor dem Training kann ein Saunagang ermüden und den Kreislauf belasten.
